Die Behandlung von Festkörperteilchen
   

Hochtemperatur-Fließbett
 
 


Zusätzlich zu seinen statischen Fließbetten und Vibrationsfließbetten, die bis zu 400°C funktionieren, bietet das Unternehmen comessa auch Hochtemperatur-Fließbetten an, die bei Temperaturen des Bettes bis zu 1000°C arbeiten können.
Von diesen Anlagen gibt es zweierlei Arten: direkt beheizte oder indirekt beheizte
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  1) Das direkt beheizte Fließbett

Das direkt beheizte Hochtemperatur-Fließbett besteht aus einem undurchlässigen, geschlossenen Gehäuse, das durch den Fluidisierungsboden in zwei Zonen aufgeteilt wird.
Angesichts der Temperaturen ist dieses Gehäuse innen mit feuerfestem Ziegelwerk oder Beton ausgekleidet.
Der Fluidisierungsboden seinerseits kann aus feuerbeständigem Stahl oder Beton mit Spezialdüsen bestehen, die auf die Art des behandelten Produkts abgestimmt sind.
  Die Beschickung mit dem Produkt erfolgt kontinuierlich. Durch die Fluidisierung tritt es durch Überlaufen aus.
Die zur Behandlung notwendige Wärme wird von einem Heißgasgenerator geliefert, der entweder mit Heizöl oder Gas funktioniert.
Die fliegenden Feinteilchen des Fließbetts werden durch einen Zyklon aufgefangen, auf den gewöhnlich ein Gaswäscher folgt.
Mit dieser Art Anlage können Produkte mit einer Korngröße zwischen 0,1 und 10 mm behandelt werden.
 

Haupteinsatzbereiche :
Pyritrösten, Phosphatkalzination, Aktivierung von Kohle, Schlammverbrennung, Kalzination von Erzen, Pyrolyse von Plastikabfällen.

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  2) Das indirekt beheizte Fließbett

Die Konstruktion besteht im wesentlichen aus einem Metallreaktor. Dieser umfaßt einen Spezialboden, der eine optimale Fluidisierung ermöglicht, eine Heizung, die durch die Wände strahlt und einen Spezialfilter aus perforiertem Metall.
Durch die Fluidisierung des Produkts wird dieses zwischen den Phasen stark durchgemischt, woraus eine absolut gleichmäße Temperatur resultiert, deren zeitliche Entwicklung durch einen programmierten Regler kontrolliert wird.
 

Die Ableitung der heißen Gase erfolgt über einen Spezialfilter, der sämtliche Partikel zwischen 1 und 5 Mikrometern herausfiltert.
Dieser Filter besteht aus 4 Sätzen Röhrenkartuschen.

Am Ende des Zyklus wird das Produkt in einen Fließbett-Kühler geleitet, der auf analoge Weise funktioniert.
Normalerweise funktioniert das System chargenweise. Mit Hilfe gewisser Ausstattungen kann diese Maschine jedoch auch für eine kontinuierliche Behandlung verwendet werden.
Mit diesem Maschinentyp können Produkte mit einer Korngröße bis zu 30 Mikrometern behandelt werden.
Im Rahmen einer Verwendung bei der Pyrotitentschwefelung mußte comessa ein absolut dichtes statisches Fließbett entwickeln, bei dem das „Prozeß-Gas" durch einen klassischen Austauscher vorgeheizt wird und die Zufuhr von Zusatzwärme über Heizstäbe aus Siliziumkarbid erfolgt, die mit Hilfe von einzelnen Gasbrennern erhitzt werden. Der Kreislauf des „Prozeß-Gases" soll in einem geschlossenen Kreislauf erfolgen.
Diese Maschine besteht aus einem Stahlgehäuse, das innen mit feuerfesten Produkten ausgekleidet ist.


 

Haupteinsatzbereiche :
Pyorotitentschwefelung, Metalloxidreduktion (Eisen, Nickel), Regeneration von Katalysatoren,
Abfallpyrolyse, Aluminiumoxid- und Kieselerdekalzination.

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